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Thunfischfleisch auf einem Schneidbrett mit einem japanischen Kochmesser

Thunfisch - Durch unseren Appetit gefährdet

Artikel

vom 15.10.2020
Thunfisch ist eines der beliebtesten Speisefische weltweit. Durch den grossen Appetit wurden viele Thunfischbestände dezimiert und manche Arten sind heute als gefährdet eingestuft. Es gibt zwar Bemühungen diese Fische kommerziell zu züchten, aber dieser Prozess steht noch in den Kinderschuhen und ist bis heute noch keine alternative zum Wildfang. In diesem Artikel wird auf die Problematik mit Thunfisch, einige Thunfischarten, und Nachhaltigkeitszertifikate eingegangen.
Wie kann ich Thunfisch nachhaltig essen?


Kurze Antwort: Thunfisch kann heute nicht mehr bedenkenlos gegessen werden. Lange Antwort: Wenn Thunfisch trotzdem mal auf dem Teller kommen soll, sollte darauf geachtet werden, dass nur die Arten, die nicht besonders gefährdet sind, verarbeitet werden. Zudem sollte ein Nachhaltigkeitszertifikat, wie zum Beispiel das MSC-Siegel, vorhanden sein.

Thunfisch: eines der beliebtesten Speisefische


Thunfisch ist eines der beliebtesten und meistgefragten Speisefische. Nicht nur in der japanischen Küche, sondern auch im Mittelmeerraum ist der Thunfisch auf vielen Rezepten zu finden. Wegen dem milden Fischgeschmack und die feste Konsistenz des Fleisches, sind in den letzten Jahrzehnten viele Menschen auf den Geschmack von Thunfisch gekommen. Von gegrillt bis hin zu roh, der Thunfisch lässt sich auf viele Zubereitungsarten geniessen. 

Das Problem mit Thunfisch


Durch die weltweite Beliebtheit von Thunfischfleisch werden diese Tiere in allen Weltmeeren extensiv gefischt. Durch die Überfischung sind viele Thunfischarten, die eigentlich zahlreich wären, nun gefährdet und könnten in naher Zukunft aussterben. Wie unten beschrieben, gibt es im Moment noch keine alternative zum Wildfang. Zudem gibt es auch keine andere Fischart, die einen ähnlichen Geschmack und Mundgefühl htat. Deshalb ist zu befürchten, dass die grossen Thunfischarten, allen voran der Rote Thun (Bluefin), bis zur Ausrottung gespiesen werden.

Gefischte Thunfische auf einem Dock


Thunfischzucht


Die Thunfischzucht steht im Moment noch in den Kinderschuhen. Heute hat die Aquakultur drei grosse Schwierigkeiten, die gelöst werden müssen, damit die Thunfischzucht eine gute Alternative zum Wildfang wird. Die Thunfischzucht ist schwierig, denn diese Tiere leben im offenen Meer, schwimmen sehr schnell und legen täglich eine weite Strecke zurück. Es gibt kein Netz in der Welt, das grossgenug wäre um die Tiere artgemäss zu halten. Es ist schwierig diese Fische in einem begrenzten Volumen zu halten. Die zweite Schwierigkeit ist die Fortpflanzung. In der Natur schwimmen diese Tiere von einem Weltmeer zum Anderen und folgen dabei ganz bestimmte Mondzyklen. Um die Fortpflanzung künstlich zu animieren müssen heute noch Hormone verabreicht werden. Eine andere Option ist die Verwendung von Sardellen, die die Eier austragen und später laichen. Das dritte grosse Problem ist die Ernährung von Thunfischen. Diese Tiere sind in der Natur Raubtiere, die andere Fische jagen. Um Thunfische artgerecht zu halten, müssten fische aus den Meeren gefischt oder gezüchtet werden um dann den Thunfischen verfüttert werden. Dies ist nicht nachhaltig.

Thunfischarten und deren Gefärdungen


SKIPJACK (Katsuwonas pelamis)


Dieser Fisch ist relativ klein und ist die am häufigsten vorkommende und am weitesten verbreitete Thunfischart. Der Fisch kann bis zu einem Meter lang werden. Diese Art macht über 70% des amerikanischen Thunfischkonservenmarktes aus (oft als Chunk Light bezeichnet). Es ist eine ziemlich häufig vorkommende Art, aber es gibt immer noch Probleme mit der Fangmethode. Die meisten Skipjack werden mit grossen Ringwadennetzen gefangen. Sie führen zu grossen Beifängen anderer Fische sowie von Haien, Rochen, sogar Sitzschildkröten und gelegentlich Walen oder Delfinen. Es hat sich gezeigt, dass die Verwendung von Ringwandnetzen die Menge an Beifang verzehnfacht. Leider sind viele der Arten, die als Beifang gefangen und getötet wurden, gefährdet. Insbesondere sind mehrere Arten von Haien und Meeresschildkröten gefährdet. Glücklicherweise gibt es bessere und nachhaltigerere Möglichkeiten, Skipjack zu fangen. Es sollte darauf geachtet werden, dass der gekaufte Skipjack nicht mit einem Ringwandnetz gefangen wurde.

YELLOWFIN (Thunnus albacares)


Gelbflossen Thunfisch sind weitverbreitete Fische. Diese Tiere sind leicht an ihren gelben Flossen zu erkennen. Gelbflossen Thunfisch kann entweder in Dosen oder frisch als Steak gefunden werden. Diese Art wird oft auch für Sushi verwendet, weil diese weniger selten als Roter Thun ist aber sehr ähnlich schmeckt. Gelbflossen Thunfische werden mit einem grossen Netz gefangen, die mit einem Schnellboot um den Schwarm gelegt wird. Eine andere Methode, um sie zu fangen, ist die Verwendung von Langleinen: Leinen mit Köderhaken, die viele Kilometer lang sein können. Diese Fangmethode kann sehr wahllos sein und dafür verantwortlich sein, dass viel Beifang wie Haie, Schwertfische, Schildkröten und Seevögel gefangen wird. Langleinenfutter ist der Hauptgrund dafür, dass globale Albatrospopulationen gefährdet sind. Heute gibt es Bedenken, dass die Populationen von Gelbflossen völlig überfischt wurden und an vielen Orten immer noch sinken.

ALBACORE (Thunnus alalunga)


Albacore ist ein Kaltwasserthunfisch und wagt sich sogar in Gewässer vor der West- und Ostküste der USA. Sie haben eine ungewöhnlich lange Brustflosse und werden wegen ihres blassen Fleisches manchmal als weisser Thunfisch bezeichnet. Albacore Thunfisch wird oft als fester weißer Albacore in Dosen verkauft. Sie machen ungefähr 20% des US-amerikanischen Marktes für lagerstabilen Thunfisch aus. Albacore wird hauptsächlich mit Langleinen gefangen. Sie könnten mit viel ozeanfreundlicheren Methoden wie Pole & Line oder Trolling gefangen werden. Die meisten Populationen von Albacore wurden vollständig überfischt. Die einzigen relativ gesunden Populationen befinden sich im Pazifik, aber auch diese sind rückläufig.

BIGEYE (Thunnus obesus)


Dies ist ein grosser, robuster Fisch, der in tropischen Gewässern vorkommt und über 2 Meter lang wird. Leider sind Großaugenthun in Schwierigkeiten, und viele Populationen sind in den letzten Jahren aufgrund von Überfischung gesunken. Es wird auf ähnliche Weise wie das ähnlich große Gelbflossen gefangen, und obwohl es möglicherweise als Thunfischsteaks serviert wird, ist es viel wahrscheinlicher, dass es als Sushi serviert wird. Es ist neben Gelbflossen eine der beiden Arten, die als "Ahi" bekannt sind. Leider kann auch Thunfisch aus der Dose Grossaugen Thunfisch enthalten. Dies kann tatsächlich daran liegen, dass junge Grossaugen neben dem kleineren Skipjack in Ringwadenfängernetzen gefangen werden (dies passiert auch bei jungen Gelbflossen). Das Fangen von jugendlichem Thunfisch aus bedrohten oder überfischten Beständen ist ein großes Problem, da sie gefangen werden, bevor sie eine Chance hatten zu sich fortzupflanzen. Du solltest Bigeye meiden.

BLUEFIN/Roter Thun (Thunnus maccoyii, Thunnus orientalis & Thunnus thynnus)


Es gibt drei Arten von Rotem Thun: Süd-, Pazifik- und Atlantikfisch. Mit einer Größe von über 3 Metern und einem Gewicht von bis zu 500 kg sind sie warmblütige Top-Raubtiere, die schneller beschleunigen können als ein Sportwagen. In den letzten Jahren wurde Roter Thun stark überfischt. Atlantisches und südliches Rotes Thun sind bereits als gefährdet eingestuft. Die Populationen des Pazifischen Roten Thun machen nur noch 4% des historischen Niveaus aus. Traditionelle Methoden, um sie in Fallen und an Leinen zu fangen, sind grossen Ringwadenfängen gewichen. Der Hunger für Sushi hat diese Nachfrage verstärkt. Da sie immer knapper und teurer werden, gibt es Bedenken hinsichtlich der Zukunft von Rotem Thun. Roter Thun sollte gemieden werden.

Nachhaltigkeitszertifikate


Nachhaltigkeitszertifikate lösen das Problem der Überfischung der Weltmeere nicht. Diese bringen aber immerhin einige internationale Standards die positiv auf die Nachhaltigkeit wirken. Dadurch wird die Überfischung zwar nicht verhindert, aber es wird auf ein gewisses Mass reduziert. Dem Konsumenten soll bewusst sein, dass diese Zertifikate und Labels keineswegs bedenkenloses Thunfischfleisch garantieren.

Fischerboote am Dock


MSC


Wenn du dich entscheidest Thunfisch zu essen solltest du auf Nachhaltigkeitszertifikate achten. Diese Zertifikate garantieren zwar nicht unbedenklicher Fisch, aber die haben immerhin international anerkannte Standards die eine positive Wirkung für die Nachhaltigkeit entwickelt. Ein solcher Label ist zum Beispiel MSC. MSC steht für Marine Stewardship Council. Sie Zertifizieren Fischereien nach internationalen Standards und achten unteranderem auf eine nachhaltigere Fischerei.

Dolphin Safe Label


Dolphin Safe Labels werden verwendet, um die Einhaltung von Gesetzen oder Richtlinien zu kennzeichnen, mit dem Ziel Todesfälle von Delfinen als Beifang der Thunfischfischerei zu reduzieren. Einige Etiketten stellen strengere Anforderungen als andere. Die Kennzeichnung von Dolphin Safe stammt ursprünglich aus den USA. Der Begriff Dolphin Safe wird auch in Europa häufig verwendet und hat dieselbe Bedeutung. Die Labels sind seit ihrer Einführung zunehmend bei Nachhaltigkeitsgruppen umstritten, weil diese keineswegs für ein nachhaltiger Tunfischfang stehen.

Zusammenfassung


Der Thunfisch ist eines der beliebtesten Speisefische überhaupt. Dadurch wird dieser Fisch überall extensiv gefischt und verarbeitet. Dadurch sind die Thunfischarten gefährdet und müssen geschützt werden. Die Thunfischzucht steht im Moment noch in den Kinderschuhen und ist leider noch keine alternative zum Wildfang. Wenn möglich sollte der Konsum von Thunfischfleisch möglichst gemieden werden. Wenn doch mal Thunfischfleisch auf den Teller kommt, sollte darauf geachtet werden das keine gefährdeten Arten verarbeitet wurden. Zudem sollte auf das Vorhandensein eines Nachhaltigkeitszertifikat wie MSC geachtet werden. Diese bieten keineswegs bedenkenloses Thunfischfleisch, aber sorgen immerhin für international einheitliche Standards, die sich positiv auf die Nachhaltigkeit auswirken.

Quellen:

Bilder:
  • Pexels.com

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